********************************************************** ********************************************************** ********************************************************** **********************************************************

Donnerstag, 19. April 2018

BF-Games Special: Happy Birthday Battlefield 1942! Teil 2


In unserem dreiteiligen Special blicken wir auf Battlefield 1942 zurück und gratulieren dem Shooter-Altmeister ganz herzlich zum 15. Geburtstag. Heute der zweite Teil mit Release-Anekdoten, den Karten und dem Conquest-Modus.




Der Europa-Release und die Technik

Um den 20. September 2002 war es dann in Europa soweit: Battlefield 1942 erscheint. Damals noch nicht als Download sondern auf zwei CDs verpackt in einer DVD-Box. Diese schiere Weite vieler Maps, die vielfältigen Möglichkeiten an Schlachten teilzunehmen, die tolle Soundkulisse! Mit diesen Tugenden legte das Spiel auch technisch die Messlatte ein Stück höher. Dass das alles natürlich auch Internet-Leitungen und Grafikkarten ordentlich glühen ließ, verstand sich von selbst. Wer auf eine Modem- oder ISDN-Leitung angewiesen war, dürfte auch heute noch leidvoll davon erzählen können, welche Qualen man damals durchleben musste, damit das Spiel einigermaßen lief. Ein Ping von 80 bis 100 Millisekunden und Verbindungsabbrüche zum Server waren keine Seltenheit, manchmal sogar die Regel. Wohl dem, der bereits über eine DSL-Leitung mit Fastpath verfügte. Wenn man so will, waren das die Netcode-Debatten von früher, nur ohne direkt von Netcode zu sprechen. Schon damals galt: Eine potente CPU und eine Grafikkarte vom Schlage einer GeForce 4 Ti oder Radeon 9700 Pro sollten es schon sein, sonst mutierte das Spiel zur Ruckelorgie oder die Grafikdetails mussten soweit zurückgedreht werden, dass fürs Auge wenig übrig blieb. Für ein flüssiges Spielerlebnis waren die Systemangaben auf der Spieleverpackung eh nur Makulatur – auch das war typisch für die Jahrtausendwende. Die Fans ließen sich davon jedoch nicht beirren, zu groß war der Drang endlich das komplette Spiel erleben zu wollen. Teilweise stundenlang wurde geschraubt und optimiert oder in Foren nachgefragt, wie sich denn dieses oder jenes Problem am besten beheben lässt. Die Frage nach einem No-CD-Patch war übrigens auch bei BF-Games eine häufig gestellte, die natürlich sorgfältig moderiert wurde. Scheinbar waren viele Spieler während des Ladevorgangs vom Geräusch ihres CD-Laufwerks so genervt, dass ihnen jedes Mittel recht war, das Gedröhne abzustellen.

 

Riesige Karten mit historischem Hintergrund

Wer es ins Spiel geschafft und einen guten und stabilen Server erwischt hatte, den erwarteten 15 Maps, die an den wichtigsten Kriegsschauplätzen in Afrika, in West- und Osteuropa sowie im Pazifik angesiedelt waren. Ein Server-Browser half dabei, die richtige Karte zu finden. Alle verfügbaren Server aufgelistet und nach Kriterien filterbar, das war damals sensationell. Nach der Entscheidung für eine der fünf Klassen wie Aufklärer, Sturmtrupp, Sanitäter, Panzerabwehr oder Ingenieur konnte es auch schon losgehen. Egal ob die Luftschlacht um England, der Nordafrika-Feldzug bei El Alamein oder die Ostfront bei Stalingrad: Das Spiel bot viel Abwechslung und viele unterschiedliche Kriegsschauplätze. Die Schlachten waren intensiv, manchmal aussichtlos und doch ging man irgendwann wieder als Sieger vom Platz. Und natürlich gab es Maps wie Omaha Beach, bei denen man von vornherein wusste, dass es auf alliierter Seite hart werden würde. Es wurde nicht nach Balance gerufen. Wer als Alliierter spielte wusste worauf er sich einließ. Aber genau das machte den Reiz aus! Wäre diese Map perfekt ausbalanciert gewesen, hätte man erstens die historische Vergangenheit gekonnt ignoriert und zweitens wäre es weniger erhaben gewesen, die deutschen Bunkeranlagen in der Normandie endlich erobert zu haben. Selbst große Panzerschlachten inszenierte das Spiel wie etwa auf Operation Aberdeen gekonnt. Panzer IV gegen Sherman, Tiger gegen M10 – dazwischen die Infanterie. Und über Midway brannte oft die Luft, wenn sich die Flieger-Asse in ihren Maschinen duellierten. Auch Karten wie Market Garden, Der Bocage, Kursk oder die Schlacht in den Ardennen bescherten zahlreiche unvergessliche Spielemomente. Eine weitere Besonderheit brachte Battlefield 1942 bei der Kommunikation mit. Während andere Spiele vorrangig den Chat für Befehle nutzten, konnten in Battlefield 1942 mit Hilfe der F-Tasten Funksprüche abgesetzt werden. So konnte beispielsweise Hilfe angefordert oder eine Feindsichtung an das eigene Team abgesetzt werden. Sozusagen der Vorgänger der Command Rose. Das war innovativ, teilweise unglaublich anstrengend aber immer auch ein bisschen lustig, wenn der Spam an Funksprüchen überhand nahm und auf El Alamein zum zehnten Mal in Folge ein feindliches U-Boot gesichtet wurde.


Die Geburtsstunde des Conquest-Modus

Während sich andere Shooter auf Modi wie Team Deathmatch, Deathmatch oder Capture the Flag konzentrierten, brachte Battlefield 1942 zusätzlich einen neuen taktischeren Modus mit: Conquest oder zu Deutsch Eroberung. Dass dieser Modus einmal als „der“ Battlefield-Modus schlechthin gelten wird, daran haben 2002 wohl die wenigsten geglaubt. Heute gehört die Flaggenjagd zum Standard der Serie. Die Regeln waren leicht verständlich, die Umsetzung dagegen umso schwerer: Auf der Karte verteilte Flaggen mussten erobert, gehalten und dadurch den Gegner in den Ticketrückstand gezwungen werden. Oftmals kam man auf weitläufigen Karten kaum dazu einen Flaggenpunkt zu verlassen, da der Gegner permanent Druck ausübte und die Entfernungen zwischen den einzelnen Flaggen zu Fuß ein gefährliches Unterfangen waren. Wer sich als Einzelkämpfer in die Schlacht stürzen wollte, den erwartete damals noch keine  cineastisch inszenierte Singleplayer-Kampagne, sondern ein Spiel gegen wenig intelligente Bots. Im Kampagnenmodus konnte also auf allen Karten, die auch im Multiplayer verfügbar waren, gegen Bots gespielt werden. Trotz des nicht immer nachvollziehbaren Verhaltens der KI-Kameraden entpuppte sich der Modus als gute Schießübung, um im Multiplayer-Modus gegen menschliche Gegner nicht völlig unterzugehen. Auch auf LAN-Partys – ja, Battlefield 1942 hatte einen lokalen Netzwerkmodus – war das Bot-Fest eine gern gespielte Abwechslung, um die Server irgendwie voll zu bekommen.



Author: Panzerfahrer

Quelle: bf-games.net

Sonntag, 15. April 2018

BF-Games Special: Happy Birthday Battlefield 1942! Teil 3



In unserem dreiteiligen Special blicken wir auf Battlefield 1942 zurück und gratulieren dem Altmeister ganz herzlich zum 15. Geburtstag. Heute Teil 3 mit den Mods, den offiziellen Erweiterungen und dem "letzten Gefecht".


Mods: Der Höhenflug von Battlefield beginnt

Innerhalb weniger Wochen scharte Battlefield 1942 eine immer weiter wachsende Community um sich. Während viele Spieler dem Vanilla-Game ewige Treue schworen, gruppierten sich wiederum andere zusammen und fingen dank frei verfügbarem Battlecraft-Editor an, Modifikationen für das Spiel zu erstellen. All das, was im Hauptspiel im Argen lag sollte verbessert werden. Dazu wurden unzählige zusätzliche Szenarien, Fahrzeuge und Maps durch Modifikationen veröffentlicht. Man kann der Modding-Szene nur im Ansatz gerecht werden wenn man mit aller Bescheidenheit erwähnt, dass sie Battlefield 1942 maßgeblich mitgeprägt hat. Dank ihres Einsatzes hat das Spiel ein deutlich längeres Interesse in der Spielerschaft hervorgerufen und eine deutlich höhere Aufmerksamkeit erhalten. Viele Spieler, die sich Battlefield 1942 nur wegen der Mods kauften, wussten oft gar nicht genau wie sich das Basisspiel spielt, da sie es nie kennengerlernt hatten. In den Hochjahren von 2003 bis etwa 2010 prägten große Mods wie:

Forgotten Hope,



Battlegroup 42,



Eve of Destruction,



Battlefield 1918,

 

Desert Combat,



Forgotten Hope Secret Weapons,




Galactic Conquest,




Interstate 82 oder


 


Silent Heroes




die Battlefield-Landschaft. Egal ob Verfeinerung des Zweiter-Weltkrieg-Szenarios, der Erste Weltkrieg, der Vietnamkrieg, ein modernes Szenario oder ein Star-Wars-Setting – Mods deckten die unterschiedlichen Geschmäcker ab und ließen eine ganz neue Spielekultur rund um Battlefield 1942 entstehen. Es ist fast unmöglich alle Mods zu nennen, daher gebührt ein Dank an alle Entwickler, Grafiker, Programmierer, Layouter und Designer für ihre unzähligen Stunden liebevoller Arbeit und für die kostenlose Bereitstellung ihrer Erweiterungen.

Die offiziellen Erweiterungen

Abseits kostenloser Mods gab es auch von offizieller Seite Karten-Nachschub für Battlefield 1942. Denn was liegt bei einem Megaseller näher, als neuen Stoff in Form von Addons zu liefern? Das dachte sich auch Electronic Arts und schob im Frühjahr 2003 mit

The Road to Rome




 und im Herbst 2003 mit

Secret Weapons of World War II

 

 zwei Erweiterungspacks hinterher. The Road to Rome ergänzte den Italien-Feldzug von Sizilien bis zur Gotenlinie mit traditionsreichen Schlachten wie Montecassino oder der Schlacht um Anzio. Secret Weapons of World War 2 brachte experimentelle Prototypen wie einen Raketenrucksack oder die Wasserfall-Rakete ins Spiel und bot mit legendären Maps wie dem „Adlernest“ eine tolle Atmosphäre. Der Preis war mit 30 Euro pro Addon selbstbewusst angesetzt, was nicht jeden Spieler frohlocken ließ. Dafür gab es sechs (Road to Rome) bzw. neun (Secret Weapons) neue Karten, mehrere Fahrzeuge und Fraktionen. Mit der World War 2 Anthology fasste EA im Jahr 2004 dann alle erschienenen Inhalte in einer kompletten Edition inklusive beider Addons zusammen. Und kurze Zeit darauf gab es das Ganze im Rahmen des „EA Most Wanted Programms“ noch einmal zum vergünstigten Preis. Ein Vertriebsmuster, das auch heute noch für Battlefield verwendet wird. Auch wenn die Inhalte mittlerweile fast ausschließlich auf digitalem Weg auf den PC kommen.


Das „ungeliebte“ Sequel oder: Was danach kam

Teilweise empört, teilweise in freudiger Erwartung reagierten Fans, als Electronic Arts einen „Nachfolger“ zu Battlefield 1942 ankündigte. In Gedanken der Spieler war das Spiel doch noch frisch, viele Maps gefühlt noch gar nicht richtig gespielt und dann kommt EA bereits nach etwas mehr als einem Jahr und kündigt einen neuen Titel an? Ging für viele gar nicht, für andere schon. Battlefield Vietnam von DICE Canada war beileibe kein schlechtes Spiel, im Gegenteil! Durch seine coole Musik und die generell dichte Atmosphäre des Vietnamkriegs waren die Zutaten für einen erfolgreichen Titel vorhanden. Aber schon damals hatte es das Spiel schwer, aus dem Schatten seines großen Bruders zu treten und die gleiche Faszination auszuüben. Denn dafür lag der Release zu nahe an Battlefield 1942. Zwischen beiden Spielen vergingen nur rund 18 Monate. Auch Battlefield Vietnam durfte nicht lange gewähren, denn wiederum nur 15 Monate später wechselte die Battlefield-Reihe mit Battlefield 2 bekanntlich zum ersten Mal in ein modernes Szenario. Auch hier sind eventuelle Parallelen zur heutigen Zeit natürlich reiner Zufall.

Das letzte Gefecht

Als Electronic Arts im Jahr 2012 anlässlich des 10. Geburtstages Battlefield 1942 über Origin kostenlos anbot, verhalf dies dem Spiel noch einmal für einige Monate ins Gespräch zu kommen. Auch wenn man bei den Spielerzahlen selten über die Dreistelligkeit hinauskam, erlangte das Spiel letztendlich noch einmal neue Popularität. Die Bekanntheit der Reihe und die Bekanntheit der Marke wuchs auch im Kreis jüngerer Spieler. Außerdem konnten viele Sammler nun endlich ihre digitale Battlefield-Sammlung ergänzen und vervollständigen. Als Ende Mai 2014 bei Gamespy die Masterserver abgeschaltet wurden,  war auch Battlefield 1942 hiervon betroffen. Auf offiziellem Weg war es zunächst nicht mehr möglich, das Spiel online zu spielen. Findigen Moddern aus der Community ist es trotzdem gelungen, das Spiel mit einem eigenen Masterserver am Leben zu erhalten. Und genau hier schließt sich der Kreis: Wieder waren es Fans und Modder, die das letzte Quäntchen aus dem Spiel herausquetschen.
Battlefield 1942 hat viel überlebt. Es ist und war für viele Spieler ein Teil ihrer Jugend. Selbstverständlich auch für viele Leser und Mitglieder der BF-Games-Community. Es hat unzählige Stunden Spielspaß und durchzockte Nächte bereitet. Es hat zu Wutausbrüchen im Teamspeak geführt und trotzdem Spieler zusammengeschweißt. All die schönen Erinnerungen sollte man sich vor Augen führen, wenn man über das Spiel spricht. Und trotzdem sollte man nicht zu lange an Vergangenem festhalten, sondern den Blick nach vorne richten. In diesem Sinne „Happy Birthday, Battlefield 1942, hier ist dein Ehrenplatz in unserer Hall of Fame!“


Author: Panzerfahrer

Quelle: bf-games.net

Donnerstag, 12. April 2018

GRIT MOD Racing


 

Today we make a short news about the Grit Racing mod with a checkpoint system and 'reward' system. (Successive cars will unlock the next car when you complete the track without exploding), its similar to the Interstate 82 Mod. Its that feature what we missed in the Interstate 82 Mod, because everytime you failed by crash, you have go back to the start. Some players make it tired, to go everytime back to the start. We hope it find the way to the Interstate 82 Mod.


Grit Mod Trailer (by mistamontiel):



Features 8 Vehicles

and a mostly naked chick on a Yacht. (Similarities to Kate Middleton are purely coincidental)

Grit Mod:  Download


http://www.bfmods.com/dump/grit.jpg

Autor: fo0k

Source: bfmods.com


breaking news......